Die Skulptur, die Pygmalion schuf und in die er sich laut Ovid unsterblich verliebte, sah vielleicht ähnlich aus, wie diese Statue der Aphrodite, die sich jetzt in der Münchner Glyptothek befindet. Das Wunder der Erweckung der Statue zu einer lebendigen Frau inspirierte zahlreiche Komponisten zu Opernwerken mit sehr unterschiedlichen Charakteren dieser seiner Schöpfung. Wir konnten dieses Konzert in einmaligem Ambiente zwischen über 2000 Jahre alten Statuen genießen.
Prof. Heinz Lukas-Kindermann vom Österreichisch-Bayerischen Forum hat – wie schon bei der letztjährigen Veranstaltung zu Orpheus – das Konzept zu diesem Konzert erstellt, das von Studierenden der Universität Mozarteum Salzburg, mit Klaus Eibensteiner am Klavier dargeboten wird. Details zu den aufgeführten Werken von Rameau (1748) bis Franz von Suppé (1865) finden Sie im beiliegenden Prospekt.
Diese Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Generalkonsulin Dr. Eva Maria Ziegler und war eine Kooperation des ÖBF mit den Freunden und Förderern der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek. Die Teilnehmer wurden anschließend zu einem kleinen Imbiss mit Wein, Wasser, Käse und Brot eingeladen.